Kirche in Pogum
Geschichte und Architektur
Im Mittelalter gehörte Pogum zur Propstei im Bistum Münster und besaß eine kleine Kirche. Im Jahr 1776, wurde die schlichte Backsteinkirche auf älteren Fundamenten des mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Breite Lisenen gliedern die Außenwände. Die südliche Kirchenwand der barocken Saalkirche zeichnet sich durch Pilaster und Rundbogenfenster aus. Des Weiteren gibt es zwei rundbogige Ostfenster, während die anderen beiden Wände fensterlos blieben.
Der Torturm mit Satteldach und spitzbogigen Portalen stammt noch aus spätgotischer Zeit und ermöglichte ursprünglich den einzigen Zugang zum befriedeten Pfarrbezirk, der mit einer wehrhaften Mauer umgeben war.
Ausstattung
Im Inneren schließt eine Holzbalkendecke den Raum ab. Der Ostteil der Kirche wird durch eine lettnerartige Orgelempore aus Holz abgetrennt, in dessen Brüstung auf zwei Holzpfeilern die Orgel ruht. Seitlich davon befindet sich je eine Patronatsprieche.
Ungewöhnlich für eine lutherische Kirche ist, dass statt eines Steinaltars ein hölzerner Abendmahlstisch im östlichen Teil steht. Die Kanzel von Hindrick Eben datiert von 1681 und stammt aus dem Vorgängerbau. Die Kanzelfelder zwischen gedrehten Freisäulen zeigen unter Rundbögen Reliefs der vier Evangelisten.
Orgel
Die kleine einmanualige, seitenspielige Orgel wurde 1758/1759 von Johann Adam Berner aus Jever noch für die alte Kirche erbaut und dann überführt.
Quelle: Wikipedia